Ensembles
Die Mainzer Kammerspiele sind die größte Produktionsstätte für freie professionelle Theatergruppen in Rheinland-Pfalz. Zahlreiche Ensembles aus der Region sind seit Jahren eng mit unserem Hause verbunden und stellen hier regelmäßig ihre Arbeiten vor. Momentan sind dies:
aleph – seit 1987
Experimente mit zeitgemäßen Theaterformen, intelligente Gesellschaftskomödien, Stücke junger Dramatiker und Adaptionen von Film- und Romanvorlagen sind Markenzeichen von aleph. Das Ensemble um Autor und Regisseur Tom Peifer hat über 15 Ur- und Erstaufführungen an den Mainzer Kammerspielen gezeigt, darunter das Auschwitz-Stück "Arbeit macht frei" (1994), die Tarantino-Bearbeitung "Was geschah mit Mr. Pink?" (2000), Gesine Dankwarts "girlsnightout"(2003), Fausto Paravidinos "genua 01" oder "Dreier" von Jens Roselt (2005 - 2009). oder „Venedig im Schnee“ (2010 -2012). Aktuelle Produktion ist Yasmina Rezas "Der Gott des Gemetzels".
Compagnie Ute Faust (TURN Tanzprojekt Mainz) – seit 2008
Die junge Tanzcompagnie um die Choreografin Ute Faust präsentierte mit „Zugleich-Zusammen-Allein“ ihre erste abendfüllende Produktion an den Mainzer Kammerspielen, nach einigen Einaktern im Jahr zuvor. 2009 hatte das ebenfalls abendfüllende Projekt „Frische Schnittblumen“ Premiere. Im Januar 2012 wurde die Produktion "Die Freiläufer" uraufgeführt.
Delattre Dance Company - seit 2012
Die Delattre Dance Company wurde 2012 vom Solisten und Ballettdirektor Stéphen Delattre und seinem Geschäftsführer Martin Opelt gegründet und ist seit 2012 Company in Residence an den Mainzer Kammerspielen. Ihr Ziel ist es, mit vereinten Kräften und außergewöhnlichen Künstlern, durch eine vielfältige Zusammenstellung aus Genres und Kulturen, innovativen Tanz zu kreieren.
Ihre erste Produktion war das Stück "eXchange", welches im Januar 2013 seine Uraufführung hatte. Im April 2013 feiert das Ballett-Ensemble bereits seine zweite Premiere mit dem Stück "Zärtlicher Verrat".
Mainzer Kinder- und Jugendtheater – seit 1997
gegründet von Otto Senn und Claudia Wehner. Seitdem feiert jedes Jahr ein Musical für Kinder Premiere ("Fritz der Kaktus", "Alma", "Hokuspokus, Kuh im Schrank", " 7 Geheimnisse", "Pflumpf", "Der Badewannenpirat" , „Der Märchenerzähler“, „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“u.a.). Die Stücke sind stets Uraufführungen, die speziell für das Ensemble des Mainzer Kinder- und Jugendtheater geschrieben und komponiert werden. Die Musicals sind auf CD erhältlich.
KRÜMEL THEATER - seit 2006
Das Krümel Theater unter der Leitung von Katharina Luckhaupt hat sich auf Theatererlebnisse für die Allerkleinsten spezialisiert. Es bearbeitet Stücke der italienischen Autorin Carla Mazzini und verbindet die Vorstellungen mit interaktiven Spielangeboten für die Zuschauer. Premiere hatten alle Produktionen an den Mainzer Kammerspielen, eine sechswöchige Kindergartentour führte durch die Kitas von Mainz und Umgebung. Daneben gibt es bundesweit Gastspiele. „Krümel und Stelze – Über das Kleinsein in einer großen Welt“ (2006), „Krümel und die Farben“ (2008), „Hast Du Töne?“ (2009).
Protist Produktion - seit 1991
Mit Protist Produktion produziert Schauspieler und Regisseur Oliver Blank seit 1991 am Haus. Protist konzentriert sich auf Sprechtheater und hat bisher 12 Schauspiele produziert, bei denen sich Problemstücke und Komödien abwechseln oder durchmischen. Die bekanntesten waren bisher "Kunst" von Yasmina Reza (1997), "Butterbrot" von Gabriel Barylli (2000) und "Elling" (2004). Das aktuelle Stück ist „Toutou“ von Daniel Besse und Agnès Tutenuit.
teatro libre – seit 2004
teatro libre produziert seit 2004 regelmäßig Schauspiele an den Mainzer Kammerspielen und möchte damit insbesondere auch junges Publikum ansprechen. Mit viel Gespür für Themen und zeitgemäße Bühnenästhetik konnten in der Zusammenarbeit von Regisseur Gerrit Meier, Komponist Torsten Knoll und Trickfilmzeichnerin/Grafikerin Pia Auteried bereits einige nationale und internationale Erfolgsstücke präsentiert werden - oftmals in Deutscher Erstaufführung. Zuletzt präsentierte teatro libre "Perfect Happiness" (2010-12), "Das erste Mal" (2011/12) sowie "Aussetzer“ (seit 2009, auch als bundesweite Gastspiel-Produktion). Im Herbst 2012 feierte die Bühnenbearbeitung zu Wolfgang Herrndorfs "Tschick" Premiere.
[V] – seit 2005
[V] ist ein junges Schauspielensemble um Regisseur und Schauspieler Christoph Maasch. Bisher zeigte [V] an den Mainzer Kammerspielen „Die sieben Tage des Simon Labrosse“, sowie „Das System“ von Falk Richter. Mehrere Schauspiele, sowie Projekte über das Leben von Edgar Alan Poe, Franz Kafka und zu Moby Dick setzten die Reihe fort. Zuletzt stand Michael McKeevers "Nabelschnüre - Sechs kurze Stücke über Mütter" auf dem Programm.
ZEITGEIST – seit 1999
Das ZEITGEIST-Ensemble, geleitet von Claudia Wehner (Text und Regie) bringt moderne Revuen auf die Bühne. Sie zeichnen sich durch kompetente Aufarbeitung von Zeitgeschichte, gesanglichund tänzerisch hervorragende Umsetzung, sowie durch rasanten Wechsel von ernsten undkomischen Szenen aus. Ständige Mitglieder sind: Elke Diepenbeck (gesangliche Einstudierung), Thilo Zetzmann (Arrangements) und Achim Stellwagen (Darsteller). Wechselnde Mitglieder sind Katharina Luckhaupt ("Reiselust", „Mainz“), Barbara Bach ("Nostalgie", „Mainz“), Jan Schuba („Nostalgie“),sowie für die Choreografien: Richard Weber, Katharina Luckhaupt und Michael Senzig.
In Kooperation mit Theatern außerhalb von Mainz entstanden folgende Produktionen, die in den letzten beiden Spielzeiten an den Mainzer Kammerspielen gezeigt wurden: „Vagina Monologe“ von Eve Ensler, „Enigma – eine uneingestandene Liebe“ von Eric-Emmanuel Schmitt, „Helenas Moment“ von Claudia Brendler und "Spaßgewalt 2" von Paradiesmedial.



