Nach den überaus erfolgreichen Gesellschaftskomödien "Der Gott des Gemetzels" und "Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner" zeigt das Ensemble um Regisseur Tom Peifer nun als jüngste Produktion Lutz Hübners bitterböse Komödie über einen Elternabend

                                                                                                                                                                                                                      Foto: Heike Müller

Außerordentlicher Elternabend in der Klasse 4c. Kurz vor den Zeugnissen will niemand länger zusehen, wie die perfekt geplante Schulkarriere der kleinen Lieblinge in Gefahr gerät. Fest steht, die Noten reichen bei den meisten nicht fürs Gymnasium. Wer daran Schuld trägt, ist klar: die Klassenlehrerin Frau Müller! Nun heißt es handeln, bevor es zu spät ist.

Die Müller muss weg! Wer auf dem falschen Posten ist, fliegt. Warum soll das in der Schule anders sein?“

Natürlich sind sich die Eltern einig, dass das Problem nicht bei den Schülern liegen kann. Ihre Kinder sind alle ganz besondere Persönlichkeiten, die ab und an spezieller Förderung bedürfen. Doch dazu fehlt Frau Müller eindeutig die Fähigkeit und das pädagogische Konzept, auch wenn sie das nicht einsehen will.

Der ist nicht hochbegabt, sondern ein klarer Fall von ADS.“

Frau Müller gibt sich nicht so leicht geschlagen. Sie ist Lehrerin aus Leidenschaft und hat in ihren 19 Berufsjahren schon ganz andere Krisen gemeistert. Und bald schon beginnt die geschlossene Front der Eltern zu bröckeln, denn bei Kindern hört der Spaß auf!

Wenn ihr gute Menschen sein wollt, dann geht zu Amnesty, aber lasst es nicht eure Kinder ausbaden.“

Lutz Hübner ist neben William Shakespeare der an deutschen Theatern meistgespielte Autor. Mit seiner bitterbösen Komödie ist ihm eine hinreißend komische Satire über Helikoptereltern gelungen.

es spielen:

Esther Maria Barth

Patrick Braun

Andreas Mach

Julia Prochnow

Petra Steck

Diana Wolf

 

Ausstattung: Franziska Smolarek

Assistenz: Mona Riedel

Regie: Tom Peifer        

 

Pressestimmen:

Rund hundert Minuten dauert Tom Peifers Aufführung mit dem Theater Aleph. Das ist für dieses Tribunal im Klassenzimmer, bei dem die fünf Ankläger mit der Klassenlehrerin der 4c kurzen Prozess machen wollen, sehr ausführlich. Aber gerade in der Genauigkeit der Inszenierung liegt der Witz, der auch dann noch zündet, wenn man das Stück schon kennt.
Wie die Regie abseits des Dialogwitzes Requisiten und Gesten ins Spiel bringt, besticht das durch eine Liebe zum Detail, die diesen Spaß veredelt. Die Basis des Erfolges ist jedoch ein ausgeglichen besetztes Ensemble, das Typenkomik mit souveränem Timing verbindet."  
Mainzer Allgemeine Zeitung

Das sechsköpfige Ensemble um Regisseur Tom Peifer schafft es mit gutem Timing und Spielfreude locker, den Theaterabend zu stemmen. Jede Rolle ist auffällig passend besetzt – als hätte Lutz Hüber sein Stück ausgerechnet für die Mainzer Kammerspiele geschrieben. Vermutlich ist es aber vor allem die lange Erfahrung, die die Kammerspiel-Truppe gemeinsam gesammelt hat. Ein Besuch des privaten Theaters ist absolut lohnenswert. SWR

 

 

        

                                                                                                        

 

WEITERE INFOS:

Vorverkauf
20.00€
Abendkasse
23.00€
Einlass: 
19:30 Uhr
Länge: 
ca. 90 Minuten , keine Pause
* Beim Kauf über Online-Kartensysteme und bei externen Vorverkaufsstellen fallen zusätzliche Fremdgebühren an.

WEITERE TERMINE:

10. Oktober 2017, 20:00 Uhr
11. Oktober 2017, 20:00 Uhr
24. November 2017, 20:00 Uhr
25. November 2017, 20:00 Uhr